Nähen, Sticken und Co., Rest oder auch: Kuddelmuddel

Alle guten Dinge sind 3 – Nähcamp 2016 – Impressionen

Achtung Bilderflut!!!

Dieses Jahr Nähcamp war anders. In vielerlei Hinsicht. Und aufgrund dessen werde ich auch mal was anderes bei meinen Bildern probieren =). Alles mehr in Richtung „retro“ und Spielerei mit Lichtern. Ich hoffe die Fotos gefallen euch trotzdem.

lilleluettnaehcamp20162Aber zurück zum Thema Nähcamp und dem „Anderssein“. Alles begann eigentlich schon vor der Reise nach Berlin, denn in diesem Jahr kümmerte ich mich um die Dankesgeschenke für Catrin und Elke – den Nähcamp Organisatoren. Das war für mich eine sehr interessante Erfahrung. Mit vielen Nähcamperinnen kam ich so schon vor dem eigentlichen Nähtreff in Kontakt.
lilleluettnaehcamp20161Zum Glück stand ich auch nicht allein mit der Aufgabe da, Bine von Echtknorke.de half mir mit Rat und Tat. Nun fragt ihr euch vielleicht, warum ich sage „Zum Glück“… nun das ist ganz einfach… Geschenke zu finden für jemanden, den man kaum kennt, das ist nicht wirklich einfach und immer mit vielen ??? versehen. Da ist es gut wenn man eine weitere Meinung hat. Zudem wohnt Bine in Berlin und konnte daher perfekt die frischen Blumensträuße besorgen.

lilleluettnaehcamp20163Ein weiterer Punkt auf meiner „Dieses Jahr ist alles anders“ Liste: die Anreise. Denn in diesem Jahr fuhr ich zum ersten Mal mit dem Auto. Und das führte dazu, dass ich schon viel früher beim Nähcamp eintraf, als die beiden Male zuvor. lilleluettnaehcamp20164So gehörte ich dann auch zu einen der Ersten, die ihre Maschine aufbauen konnte. Fast freie Platzwahl sozusagen =D…. dass ich vielleicht lieber einen anderen Platz hätte nehmen sollen… nun ja, die Geschichte erklärt sich später auf einem anderen Bild.lilleluettnaehcamp20165Auch kam ich dank der frühen Anreise in den Genuß, mich mit den anderen Frühankommern im „Lounge“ Bereich des Hotels (keine Ahnung wie ich diesen Restaurant/Cafebereich sonst beschreiben sollte…. von der Atmosphäre paßt Lounge irgendwie am Besten) noch 2 Stündchen im kleineren Kreis zu unterhalten. Keine Maschinen, sondern nur quasseln, quasseln und quasseln. lilleluettnaehcamp20166Die Gruppe wuchs mit der Zeit an und „Erstcamper“ mischten sich unter die „alten Hasen“. Perfektes Kennenlernen.

(Achtung, da der Beitrag so viele Bilder enthält, teile ich hier zum ersten Mal den Beitrag. Wer ihn komplett sehen will, einfach auf den „Weiterlesen“ Button klicken).


lilleluettnaehcamp20167Ab 19 Uhr gab es dann Buffet im Hotel…. achja ups… Hotel. Das war ja auch so eine neue Sache. Dieses Jahr fand das Nähcamp nämlich nicht im Hotel Adlershof, sondern im Pentahotel Berlin-Potsdam statt. Ob ich das nun gut oder schlecht finde, das kann ich – wenn ich das gesamte Wochenende so betrachte – überhaupt nicht sagen.
lilleluettnaehcamp20168Das Hotel dies Jahr war stylischer, die Zimmer größer und die Lage ruhiger. Der Lounge Charakter machte den Empfangsbereich als auch den Restaurantbereich hauptsächlich aus. Diese Atmosphäre machte zwar alles etwas „chilliger“ und gemütlicher, aber für mich war es ehrlich gesagt fast einen Tick zu dunkel. Allgemein wirkte das Hotel dunkler. Jedenfalls waren Fotos hier nicht ganz so leicht zu machen =D.lilleluettnaehcamp20169Und auch beim Essen war noch „Luft nach oben“ =). Jedenfalls zum Teil. Wenn ich z.B. an die Obstauswahl beim Frühstück denke… Yummmy…. und soooooooooooooooooo frisch. Ich glaube, wenn man beide Hotels miteinander vergleicht, kommt man auf einen Gleichstand. Jedes für sich hat seine Vor- & Nachteile.lilleluettnaehcamp201610Nach dem Buffet Freitag und dem Frühstück am Samstag Morgen, ging es dann auch gleich in den „Konferenzraum“. Inzwischen waren auch fast alle Nähcamperinnen eingetroffen. Ein paar leere Plätze konnte man noch ausmachen, weil dort nur die „Goodie“ Bags rumlagen und noch keine Nähmaschinen standen. lilleluettnaehcamp201611Wer wissen will, was sich in den Goodie Bags befand, bzw. wer das Nähcamp 2016 dies Jahr unterstützt hat, dem empfehle ich Elkes Post über das Nähcamp 2016.lilleluettnaehcamp201612Sehr gefreut habe ich mich auf diesem Nähcamp, das ich Astrid wieder getroffen habe. Seit dem 1. Nähcamp sitzen wir immer irgendwie zusammen. Entweder schräg gegenüber oder wie in diesem Jahr sogar nebeneinander.lilleluettnaehcamp201613Allgemein empfand ich dies Nähcamp sehr kommunikationsstark. Ich weiß nicht, ob das an der Vorkommunikation wegen dem Geschenk lag, oder ob ich mich irgendwie anders verhalten habe… aber ich habe in keinem Nähcampvorgänger so viel gequatscht… insbesondere mit so vielen verschiedenen Personen. lilleluettnaehcamp201614Und dabei war vollkommen egal, ob man sich schon kannte aus den Jahren zuvor, oder noch nicht. lilleluettnaehcamp201615In diesem Jahr war das Packen fürs Nähcamp – jedenfalls was die Nähutensilien an ging – besonders einfach. Entstanden…. bzw. angefangen habe ich eine Patchworkdecke aus meinen Jerseyresten. Cirka 400 Stück (genau kann ich euch das erst bei Fertigstellung der Decke sagen). lilleluettnaehcamp201616Dank dieses sehr „eintönigen“ Projektes mussten auch nur wenige Nähutensilien mit. Keine „vielleicht braucht ich doch noch die Kam Snaps Zange“ oder „muss ich vielleicht Knöpfe annähen“ Fälle mussten bedacht werden. Der Karton mit den zugeschnittenen 10 x 10cm Quadraten reichte. Dazu noch meine Stoffklammern, Stecknadeln und Schere… achja und Garn =). lilleluettnaehcamp201617Typisch ich. Da fahre ich mal mit dem Auto zum Nähcamp und genau in dem Jahr muss ich am wenigsten transportieren *lach*. lilleluettnaehcamp201618Im „Näh-Konferenzzimmer“ befand sich natürlich auch eine Bügelecke. Wer näht muss leider auch immer wieder zu einem Bügeleisen greifen =). Zwar brauchte ich in diesem Jahr bei meinem Projekt keines, aber auch ich habe dank des Nähens erkannt, wie wichtig ein gutes Bügeleisen ist. Wahrscheinlich wird hier auch bald ein besseres Einzug halten. Das jedenfalls ist so ein heimlicher Wunsch von mir.lilleluettnaehcamp201619Nichtnäher Frauen würden vielleicht die Augen verdrehen, wenn Sie ein Hauhaltsgerät unterm Weihnachtsbaum vorfinden, aber ich hätte da nichts gegen *hint.hint* *schatz.vielleicht.merkst.du.dir.das.wenn.du.hier.korrektur.liest* *lach*.lilleluettnaehcamp201620Im Bild unter diesem Text könnt ihr übrigens die Antwort finden, warum ich vielleicht einen anderen Platz hätte wählen sollen. Nicht wegen den lieben Damen links und rechts, sondern wegen dem Platz =D…. Ich hab doch tatsächlich einen von den 6 Plätzen ausgesucht, die am engsten zusammen standen.lilleluettnaehcamp201621Und natürlich mussten die Damen in der Mitte am meisten von uns aufstehen, weil sie ein Projekt hatten, wo man öfters bügeln musste. Aber egal, wir hatten unseren Spaß mit diesem Slalom Parcours und hätten eigentlich wunderbar Stille Post spielen können. Mir im Rücken (und nicht auf dem Bild zu sehen) saß übrigens Annika. Sie hatte ich bereits beim ersten Nähcamp kennen gelernt und seit dem letzten Jahr ist daraus eine richtige Freundschaft enstanden.

lilleluettnaehcamp201622Und mir direkt gegenüber saß Silvi vom Blog Resize genadelt. Ich hätte eigentlich keine passendere „Gegenübersitzerin“ finden können. Denn auch sie hat an diesem Wochenende an einem Patchworkprojekt gearbeitet. Wunderschöne Tischsets sind unter ihren Fingern entstanden. Es war total spannend dem Entstehungsprozess dieser zuzusehen.lilleluettnaehcamp201623Auf dem Bild unten seht ihr Annika… naja eigentlich nur ihr Ohr und ihre Ohrringe =D. Hingucker, oder?lilleluettnaehcamp201624Und wer sitzt hier? Na habt ihr sie erkannt? Es ist Sabine von Stoffladen Smilla Berlin. Vor 3 Wochen hab ich genau in diesem Stoffladen einen unvergesslichen Tag verbracht. Hier schneidet sie gerade hoch konzentriert ein Schnittmuster zu. Dank einer Schnittmusterbibliothek, die uns zur Verfügung stand, pausten eine Menge von uns Teilnehmern diese Schnittmuster ab, um sie dann zu nähen.lilleluettnaehcamp201625Der Samstagabend verlief dann für mich anders als für die meisten anderen Nähcamp-Teilnehmer. Dank eines grippalen Infekts (den ich schon Wochen mit mir rumschleppte) und der Anstrengung von Anreise und erstem Nähcamptag machte mein Kreislauf ganz schön schlapp. So begleitete ich die Anderen nicht mit zum Italiener, sondern verbrachte den Tag im Zimmer und bestellte über den Service Essen direkt ans Bett =D. Penne Arrabiata mit Basilikum (der aber irgendwie doch Petersilie war *grins*). lilleluettnaehcamp201627Tolles Gedeck, oder? Es war auf jedenfall lecker und die Sosse hat sich hervorragend auf meinem Shirt gemacht -.-.lilleluettnaehcamp201628So leer war der Raum nur während der Essenszeiten… oder kurz nach dem Aufstehen =D.

Und was soll euch das letzte Bild dieses Beitrages sagen? Ich wollte es euch nicht vorenthalten, den dieses Bild zauberte mir am Sonntag ein Lächeln aufs Gesicht. Durch die Patchworkarbeit hatte ich viele Fäden. Am Samstag habe ich diese dann kurzehand im Trinkglas gesammelt, damit sie sich nicht überall im Raum verteilen würden. Mittags wurde dies Glas auch geleert und ich bekam ein neues Trinkglas. Am Sonntagmorgen dann aber hatte ich dies Bild auf meinem Nähplatz: Man hat wohl die Wichtigkeit dieses Glases erkannt und mir ein zweites zur Verfügung gestellt. Oder man war sich einfach nicht sicher, weil sich im Trinkglas auch ein Stoffrest befand (meine Nähmaschine hattte Samstagabend noch Hunger auf ein Quadrat -.-). Auf jedenfall fand ich das sehr aufmerksam und süß =).

lilleluettnaehcamp201629In diesem Sinne: Tschüß Nähcamp 2016 und ich hoffe, ich hab euch Leser mit der Anzahl an Bildern nicht erschlagen =). Sobald meine Patchworkdecke fertig ist, werde ich diese euch hier natürlich zeigen. Das kann aber noch ein wenig dauern. Auch wenn inzwischen schon 4 weitere Reihen dazu gekommen sind (auf dem Nähcamp habe ich 10 Reihen à 18 Stück geschafft).

Materialien:

  • Schnittmuster: Gar Keines ^^; Frei nach Schnauze nähen.
  • Stoffe: Bunt zusammengewürfelt =)
  • Hashtags: #patchwork #nähtreff #nähcamp #nähcamp2016  #nähen #lilleluett #reisen #berlin #impressionen #farbenfroh #jerseyreste
  • Verlinkt bei:
  • Motiv, Foto-Location: Penta – Hotel Berlin – Potsdam

*Affiliate Link (Links die nicht mit * versehen sind verweisen auf persönliche Webseitenempfehlungen. Dies können auch Webshops etc. sein. Aber ich erhalte in diesem Fall keine Vergütung oder Ähnliches.)

4 thoughts on “Alle guten Dinge sind 3 – Nähcamp 2016 – Impressionen

  1. Hallo liebe Christiane,

    ic hhabe mal wieder ein fürchterlich schlechtes gewissen, das ich wieder mal so unaktuell bin und Du wieder mit tollen Bildern punktest.

    Es ist toll diese klasse Bilder noch mal zu sehen und wieder zu reflektieren das dieses Wochenende für uns alle war .

    Vielen lieben Dank und einen lieben Gruß

    Astrid

  2. Wundervoller Text mit total schönen Bildern. Ich hab alles gelesen, alle Bilder betrachtet und hänge in Erinnerungen. Ich werd mir dann gleich mal ein Schneiderohrringel basteln ( ähnlich dem von Annika – hab irgendwo noch Scheren). hab schöne Ostern, ich hoffe Du bist wieder fit.
    LG Silvi

  3. Liebe Christiane,
    eine ganz wundervolle Bilderflut, voller himmlischer Erinnerungen!
    Durch deine Bildbearbeitung sieht es aus, als hätten wir einen herrlich lichtdurchfluteten Raum.
    Ich danke dir für die schönen Erinnerungen am frühen Morgen und wünsche dir und deiner Familie ein entspanntes Osterfest.
    Sonnige Grüße
    Bine

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