Keks & Stempel = Glückskeks… oder so!

Schnell und unkompliziert sollten sie eigentlich sein (denn es gab noch sooooooo viel anderes im Haushalt zu tun). Aber fertige Backmischungen für Plätzchen am 30.12? Das könnt ihr glatt vergessen =). Die Regale waren ratzefatze leer.

Auch das Nachfragen bei der Verkäuferin half da wenig… es war wie es war: der Teig musste selbst hergestellt werden ^^; (normalerweise mache ich das inzwischen auch immer, aber manchmal, wenn es schnell gehen soll, dann bin ich so einer Backmischung nicht abgeneigt… aufpeppen kann man die ja immer noch =<^.^>=).

Also wurde spontan im Geschäft alles zusammen gekauft, was ich für wichtig für so einen „selfmade“ Plätzchenteig hielt.

So landeten zu Hause dann:

400gr Mehl
250gr Butter
150gr Zucker
1 Packung Vanillezucker (Das nächste Mal greif ich aber lieber auf richtige Vanille zurück)
1 Packung Backpulver
1 Ei
eine Prise Salz

in der Rührschüssel =). Da der Teig mir am Ende aber etwas zu pulverig war, hab ich noch einen Minischluck Wasser hinzugegeben.

Der Teig und die Kinder wurden dann auf meinen Mann und mich „aufgeteilt“ =). Während sich der Große und die Kleine zusammen mit Papa um Neujahrsplätzchen kümmerten (Schweinchen, Herzen, Pilze und Co… teilweise mit Kleeblatt Schmuck), waren mein Mittlerer und ich für die „Glückskekse“ zuständig (die natürlich überhaupt nichts mit den „richtigen“ Glückskeksen aus Japan zu tun haben… aber das habt ihr inzwischen bestimmt selbst mitbekommen *grins*).

Kurz vor Weihnachten habe ich mir im Laden meiner Mutter nämlich einen Keksstempel mit „Viel Glück“ gegönnt. Der passt nicht nur zu Neujahr/Silvester, sondern auch zu Geburtstagen und Co…. und das Schweinchengesicht fand ich einfach zuuuu süß =).

Der Teig für die „Glückskekse“ wird vor dem „Stempeln“ portioniert und zu kleinen Bällen geformt. Dann Ball für Ball unter den Stempel legen und „plattdrücken“, dabei aber nicht vergessen genügend Mehl sowohl auf, als auch unter dem „Ball“ zu streuen. Sonst klebt der hübsche Keks am Tisch oder Stempel. Wir haben sogar den Stempel noch einmal extra „eingemehlt“. Manch gestempelter Teig hing trotzdem sehr am Stempel und wir mussten dann erneut einen Ball aus dem Teig formen und den Keks zurecht drücken.

Die Kanten der Viel-Glück Kekse gehen natürlich sauberer auszuarbeiten, aber beim Backen mit Kindern ist Optik nicht unbedingt der ausschlaggebende Punkt… sondern der Spaß und der Keksgeschmack am Ende =).

So, das Bild sagt eigentlich schon alles: Frohes, glückliches, neues Jahr euch!!!!

Ein Gedanke zu „Keks & Stempel = Glückskeks… oder so!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.